Kinderhaus - Impressum
Kinderhaus Griesheim
Linkstraße 23 a
Das Kinderhaus wird umgebaut!
Deshalb sind wir ab 19.04.2010 in der Hartmannsweiler Straße 77a (offener Bereich)
und Auf der Beun 1a (Büro und Hausaufgabenhilfe).
65933 Frankfurt/Main
(Griesheim)
Telefon: 069-382945 oder 069-38010861
Fax: 069-38019823
Email: team@kinderhaus-griesheim-ffm.de
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Mi., Do., Fr.
13.00
-14.30
Uhr Hausaufgabenhilfe.
Täglich im Werk- und
Spielbereich
14.00 - 18.00 Uhr, dienstags bis 17.00 Uhr.
Mi. und Do.
18.00 -20.00
Uhr
Teenieclub.
Mo. 18.00 -
20.00 Uhr Besucherabend und Elterngespräche.
Do. ab 14.00 Uhr
Mädchentag und Jungentag.
AnsprechpartnerIn: Frau Ute Kleinhans, Frau Yvonne Naumann, Herr Marco Haustein, Frau Catharina Erl
Das Kinderhaus
Das Kinderhaus ist eine
stadtteilorientierte
offene, freizeitpädagogische Einrichtung der Kommunalen
Kinder-,
Jugend- und Familienhilfe und gehört dort zum
Geschäftsbereich 3, Offene Kinder- und
Jugendarbeit, Leitung Frau Deutschmann.
Gegründet im Jahr
1974
gehörte die Einrichtung zu den ersten Kinderhäuser in
Frankfurt.
Träger war damals der stadtnahe Verein "Haus der Offenen
Tür". Im
Jahr 1986 übernahm das Jugendamt der Stadt Frankfurt die
Einrichtung
und Ende 1999 ging die Trägerschaft an die Kommunale Kinder-
Jugend-
und Familienhilfe, einem Betrieb der Stadt Frankfurt.
Ursprünglich wurde
ein
älteres Wohnhaus von Mitarbeitern und unter Beteiligung der Kinder
als
Treffpunkt für die Mädchen und Jungen des Stadtteils nutzbar
gemacht.
Die ursprüngliche bauliche und räumliche Struktur ist bis
heute
weitgehend erhalten.
Das Haus verfügt
über
drei Etagen, die Stockwerke sind funktional gegliedert in
- Werkstattbereiche
- Bereiche für
Aktionen
und Bewegungsspiele
- Gespräche,
Lesen,
Hausaufgaben und Spiele
- Bau- und Spielhof
- Computerraum
Im Kinderhaus können Kinder ab 6
Jahren
ihre Freizeit verbringen (keine Anmeldung).
Tägliche Angebote im Werk- und
Spielbereich:
- Kochen/Backen
- Textiles Gestalten, Malen,
Töpfern
- Spiel- und Lernangebote am PC
- Bauen mit Holz
- Gruppen- und Bewegungsspiele
- Tischtennis, Billard, Kicker
- Mädchen- und Jungentag
Zusätzliche Angebote:
- Hausaufgabenbetreuung
- Projekte, Freizeiten, Ferienprogramme
- Kinderkulturprogramm mit Kino und
Theateraufführungen
- Eltern- und Besucherabende
- Teenie-Club
Das Kinderhaus Team
- ein Dipl.Soziologe /
M.
A.
- zwei Dipl.
Sozialpädagoginnen (Teilzeitstellen)
- eine
Berufspraktikantenstelle
für Sozialpädagogik / Sozialarbeit
- ein Zivildienststelle
- Honorarmitarbeiter
ergänzen
die Angebotsstruktur
Zielsetzung
Freizeitpädagogisches
Arbeiten im Kinderhaus will den Kindern Gelegenheit geben, in einem
gesicherten
Rahmen, verhältnismäßig unbeeinflußt und
überwiegend
selbstbestimmt über ihre freie Zeit zu verfügen. Deshalb
brauchen
die Kinder die Gewißheit, daß sie die Einrichtung als
Treffpunkt
nutzen können.
Zur Förderung des
Gruppenverhaltens
und der Gruppenbildung dienen neben den fortlaufenden Angeboten
erlebnispädagogische
Ansätze wie z. B Freizeiten, Übernachtungen, Ausflüge,
Projekte
zu verschiedenen Themenbereichen mit anschließender
Präsentation
und Museumsbesuche.
Ziele sind u. a.:
Förderung
der selbstbestimmten Freizeitgestaltung, von interessengeleitetem und
entdeckendem
Lernen, von Kreativität; Vermittlung von Gruppenerlebnissen und
sozialen
Verhalten.
- die Förderung
von
emotionaler Entwicklung ( Freundschaften und soziale Kontakte ) in
formellen
und informellen Gruppen;
- die
Unterstützung
von Gruppenbildungsprozessen über gezielte Aktivitäten und
Schaffung
entsprechender Freiräume;
- die Förderung
von
Neugier und Wißbegier als Voraussetzung zu kognitivem Lernen und
zur
Kreativität;
- die Entwicklung
eines
sozialen Bewußtseins durch die Vermittlung von Kenntnissen
über
die soziale Umgebung in Gegenwart und Vergangenheit;
- die Veränderung
von
Verhaltensmustern im emanzipatorischen Sinne;
- die
verantwortungsvolle
Identifikation der Besucher/Innen mit der Einrichtung.
- die Entwicklung
eines
bewußten und kritischen Freizeitverhaltens durch den Erwerb von
Kenntnissen
und Erkenntnissen, die Entfaltung von Einstellungen und Interessen
sowie
durch das Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten;
die Aktivierung von
Lernmöglichkeiten,
die durch einseitige schulische Anforderungen nicht mehr voll
ausgeschöpft
werden.
Interkulturelle
Pädagogik
Die Migrantenkinder, die
das
Kinderhaus besuchen, kommen aus ca. 20 verschiedenen
Herkunftsländern.
Ziel unserer interkulturellen Arbeit ist es angesichts dieser
Realität,
ein vorurteilsfreies und wechelseitiges Kennenlernen nationaler und
kultureller
Eigenarten zu ermöglichen. Ebenso gilt selbstverständlich
auch für
andere Kleingruppen oder Minderheiten, daß niemand wegen seiner
Hautfarbe,
Religion, Überzeugung, Behinderung, Aussehens usw. belästigt
oder
benachteiligt wird.
Zur Förderung der
Integration
und dem Abbauen von Aggressionen gegen Unbekanntes und Fremdes
entwickeln
die MitarbeiterInnnen gezielt Projekte, wie beispielsweise das Feiern
internationaler
Feste, das Kochen und Ausprobieren von internationalen Gerichten, das
Hören
von Musik oder das Tanzen nach Musik aus anderen Ländern, die
Auswahl
von Filmen und Theaterstücken zu dieser Thematik und entwickeln
bei Bedarf
weitere Angebote.
Mädchen - und
Jungenarbeit
Die Mädchen – und
Jungenarbeit
ist geregelt durch den § 9. 3 des KJHG`s und durch die Frankfurter
Leitlinien
zur Förderung der Mädchenarbeit
Als koedukative
Einrichtung
legen wir Wert auf eine geschlechtsbewußte Arbeit, um tradiertes
Rollenverhalten,
wo nötig zu verändern. Die Kinder brauchen je nach Geschlecht
unterschiedliche
Erfahrungen in verschiedenen Bereichen, damit sie erweiterte
Handlungsmöglichkeiten
entwickeln können. Voraussetzung dafür ist, daß
weibliche
und männliche Mitarbeiter den Mädchen und Jungen zeigen,
daß
es nicht nur festgelegte Frauen- und Männerrollen gibt, sondern
daß
eine Rollenwahl flexibel und individuell unterschiedlich gehandhabt
werden
kann.
Im Kinderhaus ist jeden
Donnerstag
Mädchen- und Jungentag. Dieser gestaltet sich räumlich so,
daß
sich Jungen und Mädchen im Wechsel entweder im unteren Bereich des
Hauses
oder im ersten und zweiten Stock aufhalten. Neben dem offenen
Spielangebot
werden je nach Bedarf und Interesse der Kinder gemeinsam Aktionen
geplant
und durchgeführt. Es zeigt sich, daß sich Mädchen
häufig
nur dann in neue Experimentierfelder vorwagen, wenn sie frei von
männlicher
Beobachtung stehen und unabhängig von der Anerkennung der Jungen
sind.
Es tut den Mädchen/Jungen gut, unter sich zu sein, und ihnen im
Kontakt
mit den weiblichen/männlichen Mitarbeitern ungeteilte
Aufmerksamkeit
geschenkt wird und sie somit die Wertschätzung ihrer Person
erleben.
Dieser Rahmen ermöglicht auch, über geschlechtsspezifische
Themen
zu sprechen. Eines unserer Ziele ist die aktive Auseinandersetzung mit
dem
eigenen Rollenverständnis, die eigene Rolle zu überdenken und
gegebenenfalls
zu verändern.
Im Kinderhaus ist
sicherlich
von Vorteil, wenn ein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen
und
männlichen Mitarbeitern besteht. Mädchen und Jungen
können
sich ihre/n Ansprechpartner/in selbst aussuchen und erleben, daß
sie
sowohl gleich- als auch gegengeschlechtliche Bezugspersonen um sich
haben.
Hausaufgabenhilfe
Die
Hausaufgabenbetreuung
ist ein kontinuierlich stattfindendes Angebot. Schulkinder vom ersten
bis
zum vierten Schuljahr erhalten Hilfestellung und Unterstützung.
Die Kinder
erfahren durch diese Unterstützung eine Förderung ihrer
Leistungsbereitschaft
und werden motiviert und stabilisiert, sich schulischen Anforderungen
neu
zu stellen.
Wir beraten Eltern
leistungsschwacher
Kinder auf Wunsch über weiter Fördermaßnahmen.
Teenie-Club
Der Jugendclub,
eingerichtet
als Ablösetreff für jüngere Jugendliche aus der
Einrichtung,
wird darüber hinaus natürlich auch von anderen Teenies (
Freunden,
Freundinnen, Kumpels ) aufgesucht. Er fungiert zunächst als
offener Treffpunkt,
wo weitgehend eigenständig Verabredungen getroffen, Musik
gehört,
eine Disco organisiert, Ausflüge unternommen, aber auch bestimmte
Werk
-, Spiel - und Gesprächsangebote wahrgenommen werden.
Die
pädagogischen
MitarbeiterInnen sind vertrauensvolle AnsprechpartnerInnen geben
Beratung
und Hilfestellungen bei privaten oder schulischen Problemen, bei der
Berufsfindung,
der Lehrstellensuche oder Bewerbungsschreiben, vermitteln Kontakte zu
anderen
Jugendeinrichtungen und fördern eine eigenständige
Freizeitgestaltung.
Elternarbeit
Die Arbeit mit den
Kindern
braucht in einem gewissen Maß die Ergänzung durch den
Kontakt mit
den Eltern. Wünschenswert ist es, aber keine grundlegende
Bedingung,
daß besonders bei neuen Besuchern die Eltern sich im Laufe der
Zeit
vorstellen und wir dabei näheres über den familiären
Hintergrund
der Kinder erfahren können. Es soll zumindest erreicht werden,
daß
wir zunächst die Eltern kennen lernen und die Eltern das
Kinderhaus,
daß diese nach Möglichkeit die Arbeit des Kinderhauses mit
Interesse
begleiten und so ein gegenseitiges, vertrauenvolles Verhältnis
aufgebaut
werden kann.
Es gibt sowohl
allgemeine
Treffs und Informationsabende, gezielte Einladungen zur Besprechung
bestimmter
Projektvorhaben und Programme, als auch Einzelgespräche über
private,
schulische oder familiäre Anliegen und Einzelgespräche im
Konfliktfall
und auf Wunsch Hausbesuche.
Wir beraten und
unterstützen
Eltern bei der Suche nach weiteren Hilfsangeboten und kooperieren auf
ihren
Wunsch und bei Bedarf mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
(Eltern-Kind-Beratung,
Soziale Dienste, Zentrum für Erziehungshilfe u. a.).
Kinderkulturarbeit
Die Kinder befinden sich
ständig
in einem Spannungsbogen zwischen medialer und virtueller Bildschirmwelt
und
ihren häufig eingeschränkten, realen Lebens- und
Aktionsmöglichkeiten.
Sie bedienen sich zunehmend einer Wirklichkeit aus zweiter Hand, so
daß
direkte Erfahrungswerte scheinbar nicht mehr notwendig sind. Hier
versuchen
wir, auch über das Kinderkulturprogramm, einen Zugang zu
elementaren
Erlebnissen zu ermöglichen und zu fördern.
Für uns teilt sich
Kinderkulturarbeit
in drei wesentliche Wirkungsbereiche.
Durch das regelmäßige Angebot
von Kindertheater und Film bieten wir den Kindern die
Möglichkeit,
andere Formen des Erlebens kennen zu lernen. In diesen Veranstaltungen
werden
spezifische Themen angesprochen. Das Miterleben aktiviert Gefühle
und
Gedanken, Inhalte werden in der Vor- und Nachbesprechung aufgenommen
und
reflektiert.
Der zweite wichtige
Wirkungsbereich
ist die aktive Projektarbeit. Hier steht eigenes Planen,
Verwirklichen
und Gestalten im Vordergrund. Durch die Interaktion in Gruppen und
durch das
eigene Handeln nehmen Kinder bewußt auf ihren Lebens- und
Erfahrungsraum
Einfluß. Beispiele dafür sind Theaterprojekte, Gestaltung
von Räumen
und Plätzen oder die Produktion eines Films.
Der dritte Bereich bezieht sich auf
das Kennenlernen von Kulturgeschichte, vergangenen,
gegenwärtigen
und zukünftigen Lebenszusammenhängen. Dies ermöglicht
die
Dimension von Zeit zu erfahren und Zukunft zu planen. Dazu dient die
Teilnahme
an museumspädagogischen Aktionen, die Durchführung von
Stadtteilrallyes,
die Spurensuche im Stadtteil, das Kennenlernen der Griesheimer
Geschichte
und Sinnesreisen in andere Länder und Kulturen.